Wer einen Wohnmobil-Stellplatz betreibt, erlebt jeden Tag etwas Neues. Die allermeisten unserer Gäste sind freundlich, hilfsbereit und hinterlassen schöne Erinnerungen. Doch manchmal passieren Dinge, bei denen wir nicht wissen, ob wir lachen, weinen oder einfach nur den Kopf schütteln sollen.
In diesem Blog möchten wir euch nach und nach an unseren Erlebnissen teilhaben lassen. Mal sind es lustige Geschichten, mal kuriose Begegnungen und manchmal Situationen, die man kaum glauben kann. Natürlich nennen wir keine Namen – aber jede Geschichte ist bei uns in Långban tatsächlich passiert.
Schaut also immer wieder vorbei. Diese Seite wird regelmäßig mit neuen Erlebnissen ergänzt.
Juni 2026: Wasser im falschen Tank
Es war gegen 19:30 Uhr, als ein Gast sein Wohnmobil noch einmal mit Frischwasser auffüllen wollte. Dazu rangierte er rückwärts zum Wasserschlauch.
Leider ging das nicht ganz ohne Zwischenfall. Beim Rückwärtsfahren wurde unser Bus gestreift. Glücklicherweise wurde nur unsere Elchlampe beschädigt. Das Wohnmobil des Gastes hatte dagegen tiefe Kratzer an der Seite.
Als der Gast anschließend wieder auf seinen Stellplatz fahren wollte, ging plötzlich der Motor aus und sprang nicht mehr an.
Schnell versammelten sich einige Männer zur Fehlersuche. Nach einiger Zeit war die Ursache gefunden: Das Wasser war nicht im Frischwassertank gelandet, sondern versehentlich im Dieseltank.
Am nächsten Morgen rückte ein großer Abschleppwagen an und holte das Wohnmobil ab.
Sommer 2025: Nur wenige Zentimeter bis zum See
An einem Samstagabend im Sommer 2025 wollte ein Wohnmobil rückwärts aus unserem Hof fahren. Dabei wurde die Straße verfehlt und das Fahrzeug rutschte rückwärts den Hang zum See hinunter.
Es fehlten nur wenige Zentimeter, dann wäre das Wohnmobil komplett abgestürzt.
Das Fahrzeug hing gefährlich im Hang. Statt eines gemütlichen Grillabends gab es eine spontane Bergungsaktion.
Mit vereinten Kräften, einem Gast von der Feuerwehr und unserem Bagger gelang es schließlich, das Wohnmobil sicher aus dem Hang zu bergen.
Zum Glück wurde niemand verletzt und das Wohnmobil konnte seine Reise fortsetzen. Unsere Gäste hatten an diesem Abend noch lange Gespräche und vor allem austausch der Video´s.
Sommer 2025: Der Gast am Kühlschrank
Im Sommer 2025 saß ich auf der Terrasse und verpackte gerade Seifen.
Plötzlich sah ich aus dem Augenwinkel jemanden am Haus vorbeihuschen. Irgendwie hatte ich sofort ein komisches Bauchgefühl und ging ins Haus.
Dort stand tatsächlich ein Gast vor unserem Kühlschrank.
Etwas überrascht fragte ich, was er denn mache.
Seine Antwort war kurz und knapp:
„Ich habe Hunger und will jetzt essen.“
Für ihn schien es völlig selbstverständlich zu sein, einfach unsere private Küche zu betreten und an den Kühlschrank zu gehen.
Ich glaube, in diesem Moment war ich sprachlos. Er hat sich dann bei mir nicht mehr sehen lassen und ist am folgetag mit seiner Frau sehr früh abgereist.
Sommer 2025: Das traurige Ende unseres Kirschbaums
Erst ein Jahr zuvor hatten wir unseren Kirschbaum gepflanzt. Im Sommer 2025 trug er sogar seine ersten Kirschen.
Dann kam ein großes Wohnmobil auf Unimog-Basis.
Beim Rückwärtsrangieren wurde der junge Kirschbaum übersehen. Ein kurzer Moment, ein lautes Knacken – und der Baum war komplett abgebrochen.
Leider war er nicht mehr zu retten und musste entfernt werden.
Der Fahrer war selbst sehr erschrocken und entschuldigte sich sofort.
Herbst 2024: Unser Garten ist keine öffentliche Toilette
Im Herbst 2024 hatte unser Wohnmobil-Stellplatz bereits Winterpause. Wir waren gerade im Garten mit dem Bau unseres Ferienhauses beschäftigt.
Plötzlich fuhr ein Pkw direkt in unseren Garten. Vermutlich wurde unser Grundstück mal wieder mit dem öffentlichen Rastplatz verwechselt, der sich etwa 500 Meter weiter an der Straße 26 befindet.
Wir beobachteten das Auto und fragten uns, was jetzt wohl passieren würde.
Dann stieg eine Frau aus, ging zu einem unserer Sträucher am Rande des Rasens und hat dort tatsächlich in unseren Garten geschissen.
Währenddessen stellte sich der Mann neben das Auto und urinierte ebenfalls auf unser Grundstück.
Wir haben nur noch entsetzt geguckt.






